30 Jahre Kita Kunterbunt – Jubiläumsparty

 

Die Kita Kunterbunt wird 2018 schon 30 Jahre alt.

Zum Start des Jubiläumsjahres ist am Samstag, 06.01.18 ab 18 Uhr im Hotel Im Engel, Brünebrede

eine Party geplant – mit vielen Ehemaligen

Anmeldungen werden gerne angenommen

Termine bis Dezember 2017

Termine für alle Gruppen

Kita-Rat am 04.10. um 18 Uhr

Vereinssitzung am 11.10. um 20 Uhr

Fettmarkt am 18 10. Kita zu

Laternnumzug Freitag, 10.11.

Weihnachtsmarkt im Kita-Garten am 15.12.

Weihnachtsferien vom 27.12. bis zum 01.01.18  …und nicht vergessen: am Samstag, 06.01.18 große Jubiläumsparty zu unserem 30jährigen Bestehen ab 18 Uhr Im Engel

Elternabende:                                                                        Waldwochen:

Sonnengruppe: 27.09. um 19 Uhr und 29.11. um 19 Uhr                23.10. bis 27.10.

Flummis: 25.09. um 19 Uhr und 06.11. von 16 Uhr bis 18 Uhr        16.10. bis 20.10.

Hexenhäuschen: 27.09. um 20 Uhr und 22.11. um 20 Uhr             16.10. bis 20.10

Springfrösche: 25.09. um 15.30 Uhr und 20.11.

Kunterbunte Ferienspiele 2017

 

Auch in diesen Sommerferien finden die Kunterbunten Ferienspiele statt

Im OGS- Bereich der Franziskusschule, due Turnhalle nebenan und auf dem weitläufigen Außengelände

gibt es täglich von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr ein ganztägiges Ferienprogramm

für Kinder von 5 Jahren bis 9 Jahren mit viel Spaß, Bewegung und kreativen Angeboten

und einem leckeren Mittagessen

 

KAFF – Kreative Aktionen für Familien

Aus Eltern und ehemaligen Eltern von Kita-Kindern und deren Freunden hat sich eine sehr aktive bunte Gruppe gefunden, die zu vielfältigen Aktionen einlädt.

 

Kreative

Aktionen

Für

Familien

 

 

9. Lady`s Night

 

 

Die 9. Lady`s Night findet erst 2018 statt.

Der Arbeitsaufwand ist in 2017 nicht mehr zu schaffen

Konzept

Pädagogische Konzeption
GLIEDERUNG DER KONZEPTION
I. Vorwort

II. Ausgangssituation
1. Gesetzliche Grundlagen
2. Entwicklungsgeschichte der Kita Kunterbunt
3. Raumangebot
4. Sozialraum

III. Struktur und Organisation
1. Organigramm
2. Der Verein
3. Die Elternversammlung
4. Der Vorstand
5. Der Kita-Rat

IV. Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit
1. Annahme und Wertschätzung
2. Ganzheitliches Menschenbild – Ganzheitliches Lernen
3. Situations- und kindorientierter Ansatz
4. Elternarbeit
5. Ernährung
6. Naturerfahrung
7. Transparenz
8. Erzieher/innenkompetenzen und Teamarbeit
9. Beobachtung und Dokumentation
10. Integration/Inklusion
11. Sprachförderung
12. Bedarfsgerechte Öffnungszeit

V. Aufnahmekriterien

VI. Schlusswort
I. Vorwort

Die Kita Kunterbunt wurde 1988 als Elterninitiative in Trägerschaft des Vereins Tageseinrichtungen für Kinder e.V. eröffnet.

Unser Ziel war und bleibt es, ein offenes Haus für Kinder und Familien zu sein.
Auch durch die Anerkennung als Familienzentrum seit 2009 kommen wir diesem Ziel näher.
Um die hohe Qualität der Arbeit in der Kita zu gewährleisten ist 2014 ein Qualitätssicherungsprozess gestartet, in dem in den nächsten Jahren mit Eltern, Mitarbeitern/innen und Kindern ein Qualitätshandbuch entwickelt werden soll.
Die vorliegende Überarbeitung der Konzeption enthält die aktuellen Änderungen bis Mitte 2015.

Vorstand, Eltern und Team haben gemeinsam dieses Konzept überarbeitet.

II. Ausgangssituation

1. Gesetzliche Grundlagen

Gesetze und Verordnungen bestimmen die Rahmenbedingungen unserer Arbeit, wie z.B. Finanzierung, Gruppenstärke, usw. Die aktuellen Texte liegen im Büro zur Information für alle Interessierten aus.

Der gesetzliche Auftrag von Kindertagesstätten ist von der Bundesregierung im SGB VIII und vom Land NRW im KiBiz (Kinderbildungsgesetz) sowie weiteren Gesetzen und Verordnungen festgeschrieben.

Der besondere Bildungsauftrag der Tageseinrichtungen für Kinder ist in den Bildungsvereinbarungen NRW festgeschrieben.
2. Entwicklungsgeschichte der Kita Kunterbunt

1985 Eltern gründen den Verein „Tageseinrichtungen für Kinder e.V.“, um in Warendorf eine ganztägige familienunterstützende Betreuung von Kindern zwischen 4 Monaten und 14 Jahren in einer Kita zu schaffen
1987 Mitgliedschaft im Paritätischen Wohlfahrtsverband
Januar 88 Eröffnung der Kita Kunterbunt mit zwei Gruppen: einer Kleinen Altersgemischten Gruppe mit 15 Kindern von 4 Monaten bis 6 Jahren, und einer Hortgruppe für 18 Schulkinder
1993 Aufstockung des Hauses; auf das Flachdach lässt der Vermieter einen Mehrzweckraum bauen, darüber Büro, Werkraum und Sanitärräume
August 97 Anmietung des Hauses Pagenstecher Straße 6, Eröffnung der 3. Gruppe, einer Tagesstättengruppe für 20 Kinder von 3 Jahren bis 6 Jahren
2000-2006 An die Hortgruppe wird eine SiT-Gruppe (Schülertreff in Tageseinrichtungen) angeschlossen, in der zusätzlich 9 Schulkinder betreut werden
2006-2008 Übernahme der Trägerschaft der Offenen Ganztagsgrundschule an der Overbergschule
2007 Schließung der Hortgruppe und Eröffnung der Kindergartengruppe „Flummis“
2009 Zertifizierung als Familienzentrum
2010 Eröffnung der Gruppe „Hoppser“ an der Münsterstr. 29a
2012 Eröffnung der Gruppe „Springfrösche“ in Freckenhorst an der Warendorfer Straße 62
08.14 Schließung der Gruppe „Hoppser“ an der Münsterstraße 29a
3. Raumangebot

Das Hauptgebäude der Kita Kunterbunt befindet sich in der Brinkstraße 5. Auf 424,25 qm über 3 Etagen sind die Gruppen Flummis und Sonnengruppe, Büro, Küche und Familienzentrum untergebracht. Direkt angrenzend (Pagenstecherstraße 6) ist ein Haus mit 146,70 qm für die Gruppe Hexenhäuschen angemietet. In Freckenhorst an der Warendorfer Straße 62 wurden 185 qm für die Springfrösche in einem ehemaligen Ladenlokal umgebaut.
Bei der Gestaltung der Räume sind uns wichtig
– kindgerechte Ausstattung und Atmosphäre
– Sicherheit
– Platz und viel Möglichkeiten für Bewegung und Kreativität, Rollenspiele, Ruhemöglichkeiten,
– Variabilität.
Zu allen Gruppen gehören Außenanlagen, welche wir naturnah gestaltet haben. Spiel-, Werk- und Weidenhäuser finden sich dort neben einem Tunnel, einer Turnstange, Sandkästen, einer Vogelnestschaukel, einer Matsch- und Kletterecke, einem Baumhaus, Fußballtoren, einem Sitzrondell und Sitzecken.

4. Sozialraum

Das Haupthaus der Kita Kunterbunt liegt im Innenstadtbereich von Warendorf. Es ist umgeben von Wohnhäusern. Direkt an unser Grundstück grenzt ein großes Baugrundstück einer ehemaligen Autowerkstatt, eine Bebauung mit Wohneinheiten ist in der Planung. Die gute Infrastruktur lässt uns fußnah wichtige Institutionen und Plätze erreichen: Schulen mit Turnhalle, Bücherei, Emssee, Geschäfte, Bahnhof, Spielplätze, Behörden, Hallenbad, Freibad, HoT, uvm.

Die Springfrösche in Freckenhorst liegen ebenfalls in der Innenstadt des Ortsteils, fußnah zu einem Waldstück, zu Geschäften, einer Schule mit Turnhalle und Lehrschwimmbecken.

Die von uns betreuten Kinder wohnen zu einem großen Teil im Innenstadtgebiet, aber auch im gesamten Stadtgebiet von Warendorf bzw. Freckenhorst. Die Familien kommen aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen und verschiedenen Nationen.

III. Struktur und Organisation

1. Organigramm
2. Der Verein

2. Der Verein

Die Eltern der in der Kita betreuten Kinder sind Mitglied im Verein Tageseinrichtungen für Kinder e.V.
Die Mitgliedschaft verpflichtet sie
– zur Zahlung des Mindestbeitrags von 20 Euro jährlich
– zur Leistung von mindestens 15 Elternarbeitsstunden im Jahr
– zur aktiven Teilnahme, mindestens zur Teilnahme an der Jahreshauptversammlung.
Die Mitgliederversammlung ist das wichtigste Entscheidungsgremium des Vereins.
Auf der Mitgliederversammlung wird laut Satzung der geschäftsführende Vorstand gewählt.
Vorstand und Leitung arbeiten eng zusammen und treffen sich regelmäßig.
Der Verein ist Arbeitgeber für festangestellte Mitarbeiter/innen sowie Reinigungs-, Koch-, Bürokräfte und Praktikanten/innen. Neuanstellungen, arbeitsrechtliche Aufgaben, Gehaltsabrechnungen müssen vom Verein geleistet werden.
Der Verein ist Mieter. Daraus resultierende Aufgaben müssen wahrgenommen werden.
Die zur Finanzierung der Kita notwendigen Mittel müssen fristgerecht beantragt, vertrauenswürdig verwaltet und sachgerecht abgerechnet werden.
Die notwendige Buchführung muss fachgerecht erledigt werden.
Der Verein ist letzter Entscheidungsträger des pädagogischen Bereichs. Über Öffnungszeiten, Aufnahmen, Konzeptänderungen hat der Verein zu entscheiden.
Als Mitglied des Paritätischen Wohlfahrtverbandes hat der Verein z.B. an bestimmten Sitzungen teilzunehmen.
Damit diese Aufgaben im Interesse aller zufriedenstellend erledigt werden können ist es notwendig, dass jedes Vereinsmitglied verantwortungsbewusst den von ihm zu leistenden Beitrag zur Elternarbeit übernimmt.
3. Die Elternversammlung

Die Elternversammlung besteht aus allen Eltern, deren Kinder in der Kita sind. Auf den Elternversammlungen werden je 2 Personen pro Gruppe als Elternvertreter/innen für den Elternrat und Kita-Rat gewählt, 2 als deren Stellvertretungen.
Pro Kind haben die Eltern 1 Stimme.
Der Elternrat wählt eine/n Sprecher/in, welcher die Eltern auf den Vereinssitzungen und beim Kreiselternrat vertritt.
4. Der Vorstand

Dem auf der Mitgliederversammlung gewählten Vorstand obliegt die laufende Geschäftsführung laut Satzung. Hierzu trifft sich der Vorstand monatlich mit der Leitung der Kita.
Der Vorstand besteht aus 5 Personen: 1. Vorsitzende/r, 1. Stellvertreter/in, 2. Stellvertreter/in, Schriftführer/in, Schatzmeister/in.

5. Der Kita-Rat

Der Kita-Rat setzt sich zusammen aus
– 2 gewählten Vorstandsvertretern/innen
– 2 gewählten Elternvertretern/innen aus jeder Gruppe
– je einer Erzieherin/einem Erzieher – in der Regel der Gruppenleitung -pro Gruppe
– der Leitung.
Der Kita-Rat tritt mindestens zweimal im Jahr zusammen.
Er berät und gibt mit einfacher Mehrheit dem Vorstand eine Entscheidungsempfehlung über:
– die Grundlagen für die Aufnahme von Kindern,
– die Durchführung der pädagogischen Grundsätze in Übereinstimmung
mit der Konzeption,
– die Beschaffung von pädagogischen Materialien sowie über die Planung
von baulichen Maßnahmen,
– die Planung von gemeinsamen Unternehmungen der Kita,
– die Stellenbesetzung in der Kita,
– die Aufnahme der Kinder,
– die Änderung der Öffnungszeit.
IV. Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit

1. Annahme und Wertschätzung

Grundlage unserer Arbeit ist die Annahme, der Respekt und die Wertschätzung jedes Kindes und seiner Familie in seiner Individualität und Besonderheit, mit allen Stärken und Schwächen.
Den Kindern bieten wir einen altersentsprechenden verlässlichen Rahmen (Personen, Räume, Tagesablauf), in dem sie sich wohlfühlen und in dem sie Vertrauen entwickeln können. Auf dieser Basis kann das Kind seine Persönlichkeit entfalten und seinen Platz in der Gemeinschaft finden.
2. Ganzheitliches Menschenbild – Ganzheitliches Lernen

Ausgehend von unserem ganzheitlichen Menschenbild stärken, fördern und fordern wir die Kinder im motorischen, sozialen, kognitiven, sensorischen, emotionalen, mathematischen und sprachlichen Bereich mit allen Sinnen.
Kinder lernen immer – wir begleiten sie dabei, entdecken und lernen mit ihnen, fördern und fordern, bieten ihnen Lerngelegenheiten – im Alltagsablauf, im Spiel, in der Gruppe, im Einzelkontakt. Die Kinder bringen eine große Bereitschaft und Lust zum Lernen mit, dazu viel Fantasie, Freude und Neugier. Sie lernen durch Erfahrungen, eigenes Tun, Entdeckungen, Erforschungen. Wenn wir ihre Fragen, Spiele, Forschungen ernst nehmen und aufnehmen und mit ihnen weiterentwickeln erwachsen selbsttätige Bildungsprozesse. Diese professionell zu begleiten und zu gestalten ist Aufgabe der Erzieher/innen.
Wichtige Bereiche hierbei sind
– Ernährung und Körper
– Gefühle und Sinne
– Bewegung
– Sprache
– Alltagskompetenzen
– Sozialkompetenzen
– Farben, Formen, Zahlenverständnis
– Naturerleben, Wald- und Wandergruppen
– Technik
– Musik
– Medien
– Kreativität
– Selbständigkeit
In einem strukturierten Tagesrhythmus brauchen die Kinder auch Zeit für ihr freies Spiel und Ruhephasen.
3. Situations- und kindorientierter Ansatz

Kinder kommen aus ihrer „Welt“ zu uns – die für die Kinder wichtigen Themen zu erkennen und in den Alltags- und Bildungsprozess umzusetzen ist für unsere pädagogische Arbeit sehr wichtig.
Kinder haben vielfältige Neigungen und Interessen, eine hohe Lernbereitschaft verbunden mit Neugier. In einem anregenden Umfeld mit unterstützender Begleitung und Raum für Eigeninitiative erobern sie sich die Welt. Ausgehend von den Kindern und nach Möglichkeit mit ihrer Beteiligung , mit ihren Kenntnissen, Möglichkeiten, Bedürfnissen, Stärken und Schwächen gestalten die Fachkräfte die Projekte, Angebote und Räume, um möglichst jedem Kind die individuell erforderliche Begleitung zukommen zu lassen.
Zur Mitwirkung treffen sich die Kinder (unter Berücksichtigung ihres Entwicklungsstands) mindestens zweimal jährlich in der Kinderversammlung ihrer Gruppe. Dort werden alle von den Kindern vorgebrachten Themen besprochen. Zudem werden 2 Gruppensprecher/innen gewählt, die Wünsche, Ideen, Beschwerden und Kritik der Kinder an die Gruppenerzieher/innen, an die Leitung oder Eltern weiterleiten,
Die Aufteilung der Gruppen wird altersgemischt und nach den räumlichen Möglichkeiten und Bedürfnissen der Kinder gestaltet.
Um den Kindern einen guten Start in ihre Kita-Zeit zu ermöglichen nehmen wir uns viel Zeit mit den Eltern (oder einer anderen Bezugsperson) für die Eingewöhnung. Das Berliner Eingewöhnungsmodell dient uns hierbei als Grundlage.
4. Elternarbeit

Eltern und Erzieher/innen arbeiten gemeinsam zum Wohle der Kita zusammen.
In einer Elterninitiative entscheiden die Eltern im Trägerverein über alle maßgeblichen Dinge, die die Kita betreffen.
Von den pädagogischen Fachkräften – und den Eltern -verlangt die Trägerschaft des Elternvereins eine Differenzierungsfähigkeit der verschiedenen Rollen der Eltern – hier Trägervertretung, dort Elternteil.
Die Partizipation der Eltern ergibt sich aus der Trägerschaft.
Zum pädagogischen Bereich gehören Tür- und Angelgespräche, gemeinsame Aktivitäten sowie regelmäßige Entwicklungsgespräche und Elternabende zum Austausch über das einzelne Kind und dessen Entwicklung.
Im Rahmen unserer Möglichkeiten bieten wir den Familien in unterschiedlichen Problemsituationen Hilfestellungen an und/oder vermitteln sie an geeignete fachliche Institutionen.
Erste Ansprechpartner sind die Erzieher/innen in den Gruppen, dann die Leitung. Eine Zusammenarbeit mit Ärzten und Therapeuten ist, soweit die Eltern diesem zustimmen, erwünscht, möglichst in gemeinsamen Gesprächen.
5. Ernährung

Frisch zubereitete, gesunde und vollwertige Ernährung ist ein weiterer wichtiger Baustein unserer Kita. Gemeinsame Mahlzeiten mit anschließendem Zähneputzen gehören morgens, mittags und nachmittags zu unserem Tagesrhythmus.
Das Frühstück bringen die Kinder mit – Müsli, Yoghurt, Tee, Milch und Mineralwasser stehen bereit. Zum Mittagessen gehört eine Nachspeise. Nachmittags gibt es Obst und Brote.
Vollkornprodukte und Saisongemüse stehen auf unserem Speiseplan. Fleisch soll es nur einmal in der Woche geben. Jeden Tag wird den Kindern frisches Obst und Gemüse gereicht, Tee und Mineralwasser stehen ständig zur Verfügung. Zucker wird nur in Ausnahmefällen verwendet.
6. Naturerfahrung

Ganzjährig und (fast) wetterunabhängig ist uns der tägliche Aufenthalt der Kinder draußen sehr wichtig. Mit dem Wetter angepasster Kleidung gehen wir täglich mit den Kindern nach draußen. 3 Waldwochen im Jahr, Heuhotel-Übernachtungen, Wandertage einmal in der Woche und regelmäßige Ausflüge gehören zum Kita-Leben . Vielfältige Naturerfahrungen und Kenntnisse werden den Kindern durch Projekte im Kita-Garten und im Wald vermittelt.
7. Transparenz

Für die Kinder, Familien und das soziale Umfeld sind wir ein offenes, vielfältiges Haus, in dem neue Ideen willkommen sind. Die Umgebung mit den Kindern entdecken, die Nachbarn zu Kitafesten einladen, die Zusammenarbeit mit Institutionen, die aktive Beteiligung am gesellschaftlichen Leben (z.B. UNICEF-Fest) – auf unterschiedlichste Weise suchen und halten wir den Kontakt zu unserem Umfeld.
Durch Presseartikel über unsere Arbeit und Einladungen zu Veranstaltungen informieren wir die Öffentlichkeit über unsere Arbeit und suchen das Gespräch mit interessierten Bürgern und Vereinen.
Durch die Zertifizierung zum Familienzentrum stehen uns seit 2009 noch mehr Möglichkeiten zur Verfügung, unsere Aktivitäten für Familien und in den Sozialraum hinein auszuweiten.

8. Erzieher/innenkompetenzen und Teamarbeit

Für die anspruchsvolle Arbeit in der Kita ist Fachkompetenz und Qualifikation der Fachkräfte von entscheidender Bedeutung. Erzieher/innen müssen dazu viel Geduld, Flexibilität und eine hohe Frustrationstoleranz besitzen, um gute Arbeit auch bei Störungen und den üblichen „Katastrophen“ des Kita-Alltags zu leisten.
Die pädagogischen Fachkräfte arbeiten im Team zusammen, regelmäßige Teambesprechungen, Planungen und Reflexionen unserer Arbeit sind erforderlich. Fortbildungen und Mitwirkungen an Arbeitskreisen gehören zu den wichtigen Voraussetzungen, um unsere Arbeit weiter zu entwickeln.
Professionelle Organisationstechniken, Qualitätsmanagement und wissenschaftliche Erkenntnisse fließen in die Arbeit ein.
Erziehung ist Beziehung – daher benötigen Erzieher/innen eine gute Selbstreflexionsfähigkeit, um die eigene Person und die Reaktion auf unterschiedliche Kinder, Eltern, Kulturen, Ziele, Ordnungs- und Normalitätsvorstellungen erkennen zu können.
Praktikanten/innen bieten wir die Möglichkeit, unsere Arbeit kennen zu lernen, und nehmen neue Ideen und Anregungen von diesen auf.
9. Beobachtung und Dokumentation

Durch Beobachtung, Dokumentation und Reflexion sowie davon ausgehende Planung begleiten und steuern wir die Bildungs- und Erziehungsprozesse. Durch die schriftliche Dokumentation soll im Team und den Eltern gegenüber dieser Prozess deutlich gemacht werden. Hierbei liegt ein besonderer Augenmerk auf dem Datenschutz.
Die individuelle schriftliche Entwicklungsdokumentation erfolgt mit Hilfe des Gelsenkirchener Entwicklungsbegleiters. Von der Aufnahme bis zur Entlassung wird dazu ein Portfolio-Ordner für jedes Kind erstellt, dieser wird über die gesamte Kita-Zeit ergänzt.
Mindestens einmal jährlich findet auf der Grundlage der Dokumentation ein Gespräch mit den Eltern zur Entwicklung des Kindes statt. Auf Wunsch der Eltern oder Erzieher/innen können weitere Gespräche stattfinden.
Sind nach Einschätzung der pädagogischen Fachkräfte bei einem Kind Besonderheiten im Verhalten oder Äußeren oder Anzeichen für eine aktuelle Krise wird dieses zunächst im Team, mit den Eltern und/oder mit der Leitung – gegebenenfalls mit dem Verfahren der Kollegialen Beratung – genauer betrachtet. Anschließend wird ein weiterer Handlungsplan anhand der Ergebnisse erstellt.
Dieser Handlungsplan kann unter anderem weitere Elterngespräche, das Anraten medizinischer Untersuchungen oder die Vermittlung an Beratungsstellen beinhalten.
10. Integration/Inklusion

Die gemeinsame Erziehung von Kindern aller Nationalitäten, unterschiedlichster Herkunftsfamilien, mit und ohne Behinderung ist uns wichtig – wenn die Kinder Unterschiedlichkeiten von klein auf als Selbstverständlichkeit erleben ist das die wichtigste Grundlage für Weltoffenheit, Toleranz und Integration/Inklusion.
11. Sprachförderung

Sprachförderung nimmt einen besonderen Schwerpunkt unserer Arbeit ein.
Jedes Kind sollte bis zur Einschulung über einen ausreichenden Wortschatz und grammatikalische Fähigkeiten verfügen um den Anforderungen des Alltags und der Schule zu genügen.
Insbesondere durch alltagsintegrierte Unterstützung der Sprachentwicklung, gezielte Sprachförderangebote und Mitarbeiterschulung wird dieses geleistet.
Die alltägliche Förderung geschieht z.B. durch
– das Vorbild des pädagogischen Personals
– gute Artikulation
– Wortschatzerweiterung
– Schaffung von Sprechanlässen, Anlässen für freies Erzählen
– Vorlesen
– Spiele, Fingerspiele
– Zuhören und Erzählen
– Reime, Lieder.
Gezielte Sprachförderangebote werden z.B. durch das BISC (Bielefelder Screening) und HLL (Hören, Lauschen Lernen) angeboten sowie durch weitere gezielte Angebote (Wunderfitz – Die Bildungsmappe für das Vorschulkind) für Kleingruppen und einzelne Kinder.
Die Fortbildung der Mitarbeiter/innen zu weiteren Sprachförderkonzepten wird unterstützt.
Auch zur Sprachförderung ist Elternarbeit ein wichtiger Baustein. Informationen zur Sprachentwicklung, zu Mehrsprachigkeit, zu Möglichkeiten und Methoden der Förderung gehören neben dem Austausch und Rückmeldungen über die Sprachentwicklung und Förderbedarfe des einzelnen Kindes unbedingt zu einer erfolgreichen Sprachentwicklung.

12. Bedarfsgerechte Öffnungszeit

Im Rahmen unserer Möglichkeiten bieten wir bedarfsgerechte Öffnungszeiten, um den Eltern eine Ausbildung oder eine Berufstätigkeit zu ermöglichen. Hierzu wird der zeitliche Betreuungsbedarf zu Anfang eines jeden Kindergartenjahres abgefragt und danach werden die Öffnungs- und Betreuungszeiten festgelegt.
Unsere langen Öffnungszeiten machen Schichtdienste der Fachkräfte erforderlich. Daher gibt es eine Kernöffnungszeit, außerhalb der nur Kinder von dann berufstätigen Eltern betreut werden können oder angemeldete Kinder, deren Eltern einen Termin o.ä. haben.
V. Aufnahmekriterien

Die zur Verfügung stehenden Plätze werden an Familien nach folgenden Kriterien vergeben:
1. Kinder von Alleinerziehenden, die berufstätig oder in Ausbildung sind.
2. Kinder, deren Geschwister schon in der Kita sind und deren Eltern berufstätig oder in Ausbildung sind.
3. Kinder von Eltern, die in einer besonderen Situation eine Ganztagsbetreuung benötigen.
4. Kinder von Eltern, die beide berufstätig oder in Ausbildung sind.
VI. Schlusswort

Kinder sind unsere Zukunft – wir entscheiden, was wir in sie investieren.

Warendorf,

Vorstand:
Sebastian Heller Anna Reimer Svenja Stoltmann Peter Wüsthoff Sigrid Tinz
1.Vorsitzender 1. Stellv. Vors. 2. Stellv. Vorsitz. Schatzmeister Schriftführerin
Elternvertretungen:

Katrin Krämer Andreas Plautz Markus Bußmann Dörte Siemer

Eugen Bär Sara Can Frank Kaiser Andre Görsch
Team:
Lisa Haverkamp Katharina Lewin Monika Mietkiewicz

Silke Kather Helga Albert-Schulz Regina Walper Vanessa Fuchs

Katharina Voß Angelika Beckmann Aljona Unrau Ina Schapmann
Annette Lemkau Lena Kalisch Monika Wesseler

Gabriele Schulte

Spiel, Spaß und Bewegung

Freunde

Bildung, Betreuung und Erziehung

Pädagogische Kompetenz
für Ihr Kind

Unterstützung für Ihre Familie

Familienzentrum Kita Kunterbunt
Brinkstraße 5
48231 Warendorf
02581/2151
Kita-Kunterbunt-Waf@t-online.de

Wünsche und Ideen

 

Für unser Familienzentrum sind wir weiter auf der Suche nach Wünschen und Ideen.

Wir freuen uns, wenn uns Vorschläge per Mail, Brief oder persönlich erreichen!

 

Familienwochenende vom 8. September bis 10. September 2017

 

 

Das Familienwochenende für Kinder und Eltern findet in der Jugendherberge in Tecklenburg

  vom 8. September bis 10. September 2017 statt.

Anmeldungen und weitere Infos gibt es in der Kita oder bei kirsten_rolf@web.de

 

Familienberatung 2017

Für Beratungen bieten Frau Pawlowski von der Erziehungsberatungsstelle Warendorf und Frau Schönherr-Carneim vom BAZ in Ahlen Sprechstunden in der Kita an.

Frau Pawlowski::Montags von 14 Uhr bis 15 Uhr (oder nach Vereinbarung)

Frau Schönherr-Carneim: Mittwochs ab 15 Uhr (oder nach Vereinbarung)

Reservierungen bitte bei Gaby absprechen.

 

 

 

Informationen und Anmeldelistem zu den Angeboten findet ihr vorher im Aushang

Beratungsangebote im Familienzentrum

Frau Pawlowski von der Erziehungsberatungsstelle des Caritasverband Warendorf bietet  Sprechstunden montags ab 14 Uhr in der Kita Kunterbunt an

Terminreservierungen bei Gaby unter 2151 oder Frau Pawlowski unter 636582

Frau Schönherr-Carneim vom Beratungszentrum für Alleinerziehende in Ahlen bietet  Sprechstunden an:

Terminreservierungen bei Gaby unter 2151 oder Frau Schönherr-Carneim unter 02382 70990